Ready Card Erfahrungen: Cashback, Gebühren & 15-$-Bonus
Ready, früher Argent, ist ein Krypto-Fintech mit Self-Custody-Wallet und Mastercard-Debitkarte. Du hältst USDC in der App und kannst damit im Alltag bezahlen. Ich nutze Ready seit Sommer 2025. In dieser Zeit habe ich ungefähr 1.000 US-Dollar Cashback erhalten, die Karte in Deutschland, Italien und Polen genutzt und auch Bargeld in polnischen Zloty abgehoben.
Hinweis: Dieser Artikel enthält einen Empfehlungslink. Wenn du Ready über meinen Link nutzt, können du und ich eine Prämie erhalten. Das ist keine Finanzberatung.
Was ist Ready ehemals Argent?
Ready ist der neue Name von Argent. Die App kombiniert ein Self-Custody-Krypto-Wallet mit einer Debitkarte. Der wichtigste Unterschied zu klassischen Neobanken wie N26, Revolut oder Wise: Ready ist kein normales Bankkonto mit Euro-Guthaben. Du hältst deine Mittel on-chain, vor allem in USDC, und kannst sie über die Ready Card ausgeben.
Die Ready Card funktioniert wie eine Debitkarte. Wenn du bezahlst, wird dein USDC-Guthaben für die Kartenzahlung verwendet. Die Zahlung läuft über Mastercard. Laut Ready kann die Karte überall dort genutzt werden, wo Mastercard akzeptiert wird. Aktuell unterstützt die Ready Card USDC zum Laden und Ausgeben.
Für Nutzer aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern ist Ready vor allem interessant, wenn sie bereits mit Stablecoins vertraut sind oder eine Krypto-Karte für Reisen, Online-Zahlungen und Cashback suchen.
Ready ersetzt aus meiner Sicht kein normales Girokonto. Es ist eher ein zusätzlicher Finanz- und Kartenlayer für Menschen, die USDC aktiv nutzen möchten.
Meine Ready Card Erfahrungen seit Sommer 2025
Ich habe angefangen, Ready im Sommer 2025 zu nutzen. Mein Hauptgrund war das Cashback der Metal Card. Seitdem habe ich ungefähr 1.000 US-Dollar Cashback erhalten. Das ist natürlich kein garantiertes Ergebnis, sondern hängt stark vom persönlichen Kartenumsatz, den Cashback-Regeln, dem STRK-Kurs und möglichen ausgeschlossenen Transaktionskategorien ab.
Akzeptanz in Deutschland, Italien und Polen
Im Alltag wurde meine Ready Card sehr gut akzeptiert. Ich habe sie in Deutschland, Italien und Polen genutzt. In meiner Erfahrung funktionierten normale Kartenzahlungen dort problemlos, wo Mastercard akzeptiert wurde.
Besonders praktisch war die Karte auf Reisen. Ich musste nicht ständig zwischen Euro, Zloty und anderen Währungen wechseln. Die Zahlung lief über die Karte, während Ready im Hintergrund USDC verwendet.
Trotzdem sollte man immer eine zweite Karte dabeihaben. Das gilt für jede Fintech- oder Krypto-Karte. Einzelne Händler, Terminals oder Hotels können bestimmte Karten ablehnen, auch wenn die Karte grundsätzlich funktioniert.
Bargeldabhebung in Polen
Eine besonders positive Erfahrung hatte ich beim Abheben von polnischen Zloty in Polen. Die Bargeldabhebung war in meinem Fall ohne zusätzliche Ready-Gebühr und zu einem sehr guten Kurs. Das passt zu den offiziellen Bedingungen der Ready Metal Card: Metal-Nutzer erhalten laut Ready bis zu 800 US-Dollar pro Monat an gebührenfreien ATM-Abhebungen. Danach fällt laut Ready eine Gebühr von 2% an. Drittanbietergebühren des Geldautomatenbetreibers können trotzdem zusätzlich anfallen.
Wichtig ist bei Abhebungen und Kartenzahlungen im Ausland immer: Wenn der Automat oder das Kartenterminal fragt, ob in USD oder lokaler Währung abgerechnet werden soll, sollte man in der Regel die lokale Währung wählen. So vermeidet man Dynamic Currency Conversion, also oft ungünstige Umrechnungskurse des Automaten- oder Terminalanbieters.
Support-Erfahrung bei verzögerter Einzahlung
Einmal hatte ich eine Verzögerung von einigen Stunden bei der Gutschrift einer Einzahlung. Das war unangenehm, weil man bei Fintech-Apps schnell nervös wird, wenn Geld nicht sofort sichtbar ist.
In meinem Fall konnte der Support aber schnell helfen. Die Mittel wurden später korrekt gutgeschrieben. Für mich war das ein wichtiger Praxistest: Probleme können auftreten, aber entscheidend ist, ob der Support erreichbar ist und das Problem nachvollziehbar löst.
Trotzdem würde ich Ready nicht als Ort nutzen, an dem ich mein gesamtes verfügbares Geld parke. Ich sehe die App eher als Karten- und USDC-Spending-Tool.
Wie funktioniert Ready im Alltag?
Ready funktioniert in drei Schritten: Geld einzahlen, USDC erhalten und mit der Karte ausgeben.
Aufladen per Banküberweisung
Für Nutzer in Europa bietet Ready sogenannte Bank Deposits an. Dabei erhältst du virtuelle Kontodaten, zum Beispiel IBAN und BIC. Du überweist Geld von deinem Bankkonto, und das Geld wird in Ready als USDC gutgeschrieben.
Laut Ready wird diese Infrastruktur von Due bereitgestellt. Für die Nutzung ist KYC erforderlich. Das bedeutet: Du musst deine Identität verifizieren, bevor du persönliche Bankdaten für Einzahlungen erhältst.
Für deutschsprachige Nutzer ist besonders wichtig: Eine Einzahlung in Euro führt nicht zu einem Euro-Guthaben, sondern zu USDC. Du wechselst also wirtschaftlich von EUR in einen USD-Stablecoin. Dadurch entsteht ein Wechselkursrisiko zwischen Euro und US-Dollar.
Bezahlen mit USDC über Mastercard
Die Ready Card gibt dein USDC-Guthaben im Alltag über Mastercard aus. Du kannst damit online und offline bezahlen, solange Mastercard akzeptiert wird und dein Ready-Guthaben ausreicht.
Ready Metal ist dabei die Premium-Variante. Sie bietet laut Anbieter 0% FX-Gebühr, 3% Cashback und eine Metallkarte. Ready Lite ist die günstigere Variante ohne Jahresgebühr, aber mit niedrigerem Cashback und 1% FX-Gebühr.
Cashback in STRK
Das Cashback ist einer der wichtigsten Gründe, warum Ready spannend ist. Ready Metal bietet laut Anbieter 3% Cashback auf berechtigte Zahlungen. Ready Lite bietet 0,5%.
Die Auszahlung erfolgt nicht in Euro und nicht in USDC, sondern in STRK. Das ist wichtig, weil der tatsächliche Gegenwert schwanken kann. Wenn STRK nach der Auszahlung fällt, ist dein Cashback in Euro gerechnet weniger wert. Wenn STRK steigt, kann es entsprechend mehr wert sein.
Nicht alle Transaktionen sind cashback-berechtigt. Ausgeschlossen sind typischerweise Kategorien wie Bargeldabhebungen, Cash-ähnliche Transaktionen, Geldtransfers, Glücksspiel und bestimmte Finanzdienstleistungen.
Ready Metal vs Ready Lite: Gebühren, Cashback und Vorteile
| Merkmal | Ready Metal | Ready Lite |
|---|---|---|
| Kartentyp | Metallkarte | Plastikkarte |
| Kosten | 120 USDC/Jahr | kostenlos |
| Versand | inklusive | 6,99 US-Dollar |
| Cashback | 3% | 0,5% |
| Cashback-Auszahlung | in STRK | in STRK |
| FX-Gebühr | 0% | 1% |
| ATM-Gebühr | bis 800 US-Dollar/Monat gebührenfrei, danach 2% | 2%, mindestens 1 US-Dollar |
| Google Pay | ja | ja |
| Apple Pay | laut Ready coming soon | laut Ready coming soon |
| Geeignet für | Vielnutzer, Reisende, Cashback-Optimierer | Einsteiger, vorsichtige Tester |
Wenn du Ready nur ausprobieren möchtest, ist Lite der risikoärmere Einstieg. Wenn du jedoch regelmäßig größere Beträge über die Karte ausgibst, kann Metal durch 3% Cashback interessanter sein.
Aktueller Ready Referral Bonus: 15 US-Dollar
Aktuell gibt es einen Referral-Bonus. Laut Ready erhalten neue Nutzer bei Ready Metal 15 US-Dollar, wenn sie sich über einen Empfehlungslink anmelden, innerhalb von 7 Tagen eine Ready Card bestellen und anschließend mindestens 50 US-Dollar mit der Karte ausgeben. Die 50 US-Dollar können über mehrere Transaktionen erreicht werden. Nach Erreichen der Schwelle wird die Prämie laut Ready innerhalb von 10 Werktagen direkt in den Ready Account ausgezahlt.
Bei Ready Lite gelten andere Bedingungen: Der eingeladene Nutzer kann laut Ready 5 US-Dollar erhalten, während der Empfehlende keine Prämie bekommt. Deshalb ist der 15-Dollar-Bonus vor allem für Ready Metal relevant.
Wichtig: Prüfe die Bedingungen vor der Bestellung direkt in der Ready-App oder auf der offiziellen Ready-Seite. Referral-Programme können sich ändern.
Wann lohnt sich die Ready Metal Card?
Die Ready Metal Card kostet 120 USDC für das erste Jahr. Bei 3% Cashback ergibt sich eine einfache Amortisationsrechnung.
| Szenario | Rechnung | Benötigter Kartenumsatz |
|---|---|---|
| Ohne Referral-Bonus | 120 / 0,03 | 4.000 US-Dollar |
| Mit 15-Dollar-Bonus | 105 / 0,03 | 3.500 US-Dollar |
| Gegenüber Lite, ohne Bonus | 120 / 2,5% Mehr-Cashback | 4.800 US-Dollar |
| Gegenüber Lite, mit Bonus | 105 / 2,5% Mehr-Cashback | 4.200 US-Dollar |
Die einfachste Rechnung: Wenn du Ready Metal kaufst und den 15-Dollar-Bonus erhältst, bleiben effektiv 105 US-Dollar, die du durch Cashback wieder hereinholen musst. Bei 3% Cashback entspricht das etwa 3.500 US-Dollar Kartenumsatz.
Wenn du konservativer rechnest und Ready Metal mit Ready Lite vergleichst, ist nur der Unterschied von 2,5 Prozentpunkten relevant. Dann liegt der Break-even mit Referral-Bonus bei etwa 4.200 US-Dollar Umsatz.
Praktisch bedeutet das: Wer monatlich etwa 350 US-Dollar über Ready Metal ausgibt, kann die Karte innerhalb eines Jahres über Cashback amortisieren. Wer deutlich weniger ausgibt, fährt mit Ready Lite möglicherweise besser.
Diese Rechnung berücksichtigt nicht:
- STRK-Kursschwankungen,
- steuerliche Effekte,
- ausgeschlossene Transaktionen,
- Rückerstattungen,
- Änderungen am Cashback-Programm,
- Opportunitätskosten durch USDC statt EUR.
Vorteile von Ready
Ready ist vor allem dann stark, wenn man die Karte aktiv nutzt. Die wichtigsten Vorteile sind:
- 3% Cashback bei Ready Metal;
- Zahlung mit USDC über Mastercard;
- 0% FX-Gebühr bei Ready Metal;
- gute Auslandstauglichkeit in meiner Erfahrung;
- einfache Aufladung per Bank Deposit;
- Self-Custody-Ansatz statt klassischem Custody-Konto;
- virtuelle und physische Karte;
- Google Pay-Unterstützung;
- potenziell attraktive Perks für Metal-Nutzer.
Für mich persönlich war der größte Vorteil die Kombination aus Cashback und Alltagstauglichkeit. Die Karte war nicht nur ein Krypto-Spielzeug, sondern funktionierte tatsächlich im normalen Zahlungsalltag.
Nachteile und Risiken
Ready ist nicht für jeden geeignet. Die wichtigsten Nachteile:
Erstens hältst du kein Euro-Guthaben, sondern USDC. Als Nutzer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz hast du dadurch ein EUR/USD-Risiko.
Zweitens ist Cashback in STRK nicht dasselbe wie Cashback in Euro. Der Gegenwert kann schwanken.
Drittens ist Ready kein klassisches Bankkonto. Es gibt keine normale gesetzliche Einlagensicherung wie bei einer Bankeinlage in Deutschland oder Österreich.
Viertens brauchst du KYC. Wer eine anonyme Karte sucht, ist bei Ready falsch.
Fünftens kann es steuerliche Folgen geben. In Deutschland und Österreich können Krypto-Transaktionen steuerlich relevant sein. Wer Ready regelmäßig nutzt, sollte die Transaktionen sauber dokumentieren und steuerlich prüfen lassen.
Für wen lohnt sich Ready?
Ready lohnt sich vor allem für Nutzer, die:
- bereits mit Stablecoins vertraut sind;
- regelmäßig mit Karte zahlen;
- viel reisen oder in verschiedenen Währungen bezahlen;
- Cashback aktiv optimieren möchten;
- bereit sind, USDC- und STRK-Risiken zu verstehen;
- kein Problem mit KYC haben.
Ready lohnt sich weniger für Nutzer, die:
- ein normales Girokonto suchen;
- ihr gesamtes Gehalt dort empfangen möchten;
- keine Krypto-Risiken eingehen wollen;
- Cashback nur in Euro akzeptieren;
- keine Lust auf Steuerdokumentation haben.
Mein Fazit zu Ready
Nach meiner Nutzung seit Sommer 2025 ist Ready für mich eines der spannendsten Krypto-Fintech-Produkte für den Alltag. Die Karte wurde in Deutschland, Italien und Polen gut akzeptiert. Die Bargeldabhebung in Polen funktionierte in meinem Fall ohne zusätzliche Ready-Gebühr und mit gutem Kurs. Auch der Support konnte bei einer verzögerten Einzahlung schnell helfen.
Der wichtigste Punkt bleibt aber: Ready ist keine Bank. Es ist eine Krypto-Debitkarte mit Self-Custody-Wallet, USDC-Guthaben und Cashback in STRK. Wer das versteht und die Risiken akzeptiert, kann mit Ready Metal eine sehr interessante Cashback-Karte bekommen.
Wenn du Ready ausprobieren möchtest, kannst du dich über meinen Empfehlungslink anmelden. Bei Ready Metal gibt es aktuell 15 US-Dollar Bonus, wenn du die Bedingungen erfüllst.
FAQ
Ist Ready eine Bank?
Nein. Ready ist kein klassisches Girokonto und keine Bank mit gesetzlicher Einlagensicherung. Es ist ein Krypto-Fintech mit Self-Custody-Wallet und Debitkarte.
Welche Währung nutzt die Ready Card?
Die Ready Card nutzt aktuell USDC für das Laden und Ausgeben. Beim Bezahlen wird USDC über die Karteninfrastruktur in die jeweilige Fiat-Währung umgerechnet.
Wie hoch ist das Cashback?
Ready Metal bietet laut Anbieter 3% Cashback. Ready Lite bietet 0,5% Cashback. Die Auszahlung erfolgt in STRK.
Wie teuer ist Ready Metal?
Ready Metal kostet laut Ready 120 USDC für das erste Jahr. Mit einem 15-Dollar-Referral-Bonus sinkt die effektive Belastung rechnerisch auf 105 US-Dollar, sofern der Bonus erfolgreich ausgezahlt wird.
Wie schnell amortisiert sich Ready Metal?
Bei 3% Cashback amortisiert sich Ready Metal ohne Bonus ab etwa 4.000 US-Dollar Jahresumsatz. Mit 15-Dollar-Bonus liegt der Break-even bei etwa 3.500 US-Dollar Kartenumsatz.
Ist Ready für Deutschland geeignet?
Ready kann für Nutzer in Deutschland interessant sein, wenn sie eine Krypto-Debitkarte mit USDC und Cashback suchen. Es ersetzt aber kein deutsches Girokonto und sollte steuerlich sauber dokumentiert werden.